| Dem etruskischen Machtverfall folgten die Römer, welche den Abbau und die Verhüttung der Mineralien weiterbetrieben, darüberhinaus aber auch Granitabbau vornahmen, die heilende Kraft des Schlammes in den Termen von S.Giovanni entdeckten und Landschaftsschöriheiten wie auch guten Wein zu schätzen wussten. In den schönsten Buchten entstanden die prunkvollen Patriziervillen der Linguella und Patriziervillen der Grotten, von Capo Castello, heute wie damals Stätten freudenspender Emotionen. |
| Im Mittelalter beutete die Socrepublik Pisa Eisenund Granitvorkommen aus. Aus der Epoche der Pisaner zeugen Kirchen exquisiten, romanischen Baustils und 1a Torre di San Giovanni in Campe", welcher ein riesiges Granitmassiv als Fundament hat. In erster Linie aber verdanken wir den Pisanern die mächtige Fortezza von Marciana und den Maniero von Volterraio, Wächter über Land und See. | ![]() |
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1548 dem folgten die Appiani und Cosimo de' Medici, der auf den Resten der altrömischen Stadt Fabricia sein von gewaltigen Mauern umschlossenes Cosmopoli (heute Portoferraio) erbaute, um es vor dem Überfall der Piraten zu schützen. |
| Die Spanier wählten als Standort Porto Azzurro. Auch sie schufen ein Monument der Verteidigung: Die Trutzburg S. Giacomo, die noch heute das Stadtbild beherrscht, jetzt aber Strafanstalt ist. Um Elba kämpften auch Engländer, Deutsche und Franzosen, die gleichermaßen Diplomatie und Waffen einsetzten, um sich der Insel zu bemächtigen. | ![]() |
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Noch nicht allzu lange her sind die zehn Monate, während der sich Napoleon kurz vor seinem hundert Tage währenden Abenteuer auf der Insel im Exil befand. Damals richtete sich die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf die Insel. Napoleon Bonaparte hinterließ hier Bedeutendes. Er war nicht nur einfacher Gefangener wie auf Sankt Helena sondern Herrscher auf Elba. Die 10 Monate seiner Herrschaft waren sehr bedeutsam: es wurden Strassen gebaut und die mit dem Mineralienabbau verbundende Okonomie umorganisiert, Weinanbau und export wurden stark gefördert. Eine entheiligte Kirche baute er zu einem reizenden Theater um, welches heute restauriert ist und namenhafte kulturelle Veranstaltungen bietet. Bei seiner Rückkehr nach Frankreich für jene bekannten 100 Tage hinterliess er zwei Residenzen (S. Martino), heute als Nationalmuseen jährlich von tausenden von Besuchern besichtigt und der Zauber endet nicht. |